Vita

Im Alter von elf Jahren hat Andrea Weil (geboren 1982) ihr erstes Manuskript mit eigenhändigen Illustrationen an einen Buchverlag geschickt. Die inspirierende Absage einer Lektorin ermutigte sie, ihre Freude am Schreiben weiterzuverfolgen. Der Berufswunsch Journalist war von Anfang an eng mit ihrem Interesse für Natur- und Umweltthemen verknüpft. So begann Andrea Weil mit 14, Kurzgeschichten, Buchrezensionen, später Portraits und Reportagen für das „Wolf Magazin“ in Wetzlar zu schreiben.

Während eines praxisnahen Journalistik-Studiums an der bayerischen Universität Eichstätt drehte Andrea Weil Filme, sprach Radiobeiträge und verfeinerte ihren Schreibstil. Praktika führten sie nach Hamburg zur Online-Redaktion der „Zeit“, nach Lübeck zum Reisemagazin „reise-report.de“, in die Kultur- und Wissenschaftsredaktionen der Stuttgarter Zeitung, zur Straßenzeitung „Trott-War“ und der deutschsprachigen Monatszeitung „Das Echo“ im kanadische Montreal. Ihre Diplomarbeit „Der öffentlichen Meinung entgegentreten. Erich Schairers publizistische Opposition gegen die Nationalsozialisten 1930-1937“ erschien 2007 als Buch im LIT-Verlag.

Die ganze Themenvielfalt des Lokaljournalismus deckte Andrea Weil als freie Mitarbeiterin des Weilburger Tageblatts, als Volontärin und Redakteurin der Märkischen Oderzeitung in Ostbrandenburg ab. Seit 2012 lebt Andrea Weil in Schwedt an der Oder, fasziniert von dem Spannungsfeld zwischen Erdölindustrie und Nationalpark. Neben dem Beruf entwickelte sie sich bei Recherchen für das Wolf Magazin, Reise in den Yellowstone Nationalpark und beim Praktikum als Betreuerin für Welpen im Wolfcenter Dörverden (Niedersachsen) zur Fachfrau weiter.

Im Dezember 2014 reiste Andrea Weil als Teil einer Journalistengruppe mit einem EU-Stipendium nach Schottland. 14 Tage lang erarbeitete sie einen englischen Städteführer über Edinburgh in Text, Foto und Layout.