P.S. Starke Worte in der Flüchtlingsdebatte

Nachklapp zu meinem jüngsten Blogbeitrag zum Thema Flüchtlinge. Während bei Facebook die rechte „Protestseiten“ gegen Flüchtlingsheime wie giftige Pilze aus dem Boden schießen, melden sich aber auch immer mehr Menschen zu Wort, die für Verständnis werben oder den selbsternannten „besorgten Bürgern“ mal den Unterschied zwischen Hetze und freier Meinungsäußerung erklären. Hier eine kleine Sammlung meiner Lieblingsbeiträge. Einerfehlt leider, den finde ich nicht wieder, der nämlich einen sehr interessanten Aspekt ansprach, den wir gerne vergessen: Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Menschen, die aus diesen Ländern flüchten, mit ansehen mussten, wie ihre Familien mit UNSEREN Exportwaffen erschossen wurden!

– Der Postillon sticht mal wieder ins Schwarze mit der Satire, wie die Regierungen am liebsten mit dem Problem umgehen würden: „Alles wieder gut: Österreich versenkt Lastwagen mit 71 toten Flüchtlingen im Mittelmeer

„Jetzt lernen Sie meine Oma kennen“ – eine Erinnerung daran, dass viele Deutsche auch mal Flüchtlinge waren.

– Jan Böhmermanns Deutschkurs über die Definition von „Asylkritikern

– Oliver Kalkhofe, der sich als „Gutmensch“ outet und den Hasskommentatoren gleich ihre Vorlage mitliefert. 

– Und ja, auch wenn ich mit dem Kram, den die beiden Herren Joko und Klaas anstellen, 0,00 anfangen kann: Danke für die Absage an „Das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen“.

Ja, darfst du. Du wirst nicht sofort verhaftet, weggesperrt, gefoltert, getötet, wenn du deine Meinung sagst. Deshalb geht es uns so gut. Aber du darfst nicht glauben, dass Meinungsäußerung heißt, dass dir niemand widersprechen darf.

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